Moin aus dem TdI, den vorläufigen Abschluss der Oberleitungsarbeiten in Bad Großenfels bildet ein kleines Video, das den Traktionswechsel eines Personenzugs auf seiner Fahrt von Bad Ihms nach Immburg zeigt. Wahlweise in SD, HD oder 4k.
Moin, nachdem die E41 wegen Motorschaden zur Reparatur eingeschickt werden musste, blieb mir nur die E44 für weitere Versuchsfahrten unter Draht. Abgesehen von der zu hohen Lage der abgebügelten Pantografen (was kein optischer Leckerbissen ist und vor allem das Dampf/Diesel-Lichtraumprofil überschreitet und damit keine allgemeinen Testfahrten über die Anlage zulässt) war die niedrigste Stellung der aufgebügelten Pantos wiederum zu hoch um verlustfrei durch meinen Drahtverhau zu kommen.
Höhenbegrenzung der Pantographen neben den roten Hebeln.
Vorbehaltlich einer späteren Korrektur durch den Lenz-Service habe ich jetzt erst mal selbst Hand angelegt. Durch Verlängerung des Führungsschlitzes für den Hebel der vertikalen Pantographensteuerung um 1 mm ist die untere Stellung jetzt akzeptabel und die Lok kann abgebügelt über die Anlage fahren. Die maximale Höhe der aufgebügelten Pantos habe ich so fixiert, dass sie nur einen minimalen Druck auf die Oberleitungskonstruktion ausüben, und zwar in dem ich mit kleinen Plättchen aus Polystyrol den o.g. Hebel in der andern Richtung begrenzt habe.
Und jetzt Hp1 für den ersten Zug aus Bad Ihms:
Der fahrplanmäßige Betrieb kann also in Kürze losgehen.
Moin, hiermit erkläre ich den Oberleitungsbau in Bad Großenfels erstmal für abgeschlossen. Meinem grundsätzlichen Anspruch entsprechend, zu etwa 95%.
Es müssen wohl noch ein paar typische Schilder aufgestellt und bei der Gelegenheit der Bahnhof grundsätzlich etwas aufgefrischt werden. Schließlich war dies der erste fertig gestellte Teil der Anlage und er wirkt/ist etwas angestaubt.
So sieht es jetzt aus, von links nach rechts.
Bad Großenfels mit Oberleitung, Richtung SteinbrockBad Großenfels Oberleitung, mittlerer TeilBad Großenfels Oberleitung, Richtung Bad Ihms
Moin! Gestern konnte ich die restlichen Kettenwerke und die versteckte Abspannung am EG (im Bild links) und auch die sichtbare Abspannung bei der Einfahrtweiche (siehe großes Bild weiter unten) fertigstellen.
Der Fahrdraht über Gleis 2 (zweites Bild) hängt noch etwas durch, weil die Abspannung am anderen Ende noch nicht gemacht ist.
Außerdem ein „schöner“ Blick auf die versteckte Drehscheibe :-). Im Betrieb ist das nur zu sehen, wenn Licht an meinem Arbeitsplatz an ist.
Ausfahrt Bad Ihms im Bau mit Blick auf die Drehscheibe
Abspannmast für Gleis 2 und Mast mit Doppelausleger über Einfahrtweiche.
Hier ist die fertige Abspannung des Fahrdrahtes über Gleis 2 zu erkennen. Damit passt das auch am anderen Ende des Drahts, wie unten mit der E41 zu sehen ist.
EG Bad Großenfels mit Oberleitung Gleise 2 und 3
Jetzt folgen sorgfältige Testfahrten mit der E41 und vor allem der E44. Es sieht so aus, als wenn die E41 tatsächlich überall mit Panto am Draht fahren kann. Bei der E44 wird es schon deshalb nicht klappen, weil die Pantos herstellerseitig nicht auf die passende Höhe eingestellt werden können. Aber selbst wenn das noch korrigiert werden kann, wird es wohl nichts werden, weil die Pantos etwas schmäler (als die der E41) sind und es deshalb Stellen gibt, wo sie sich verhaken werden :-(. Der Plan war aber ohnehin mit ca. 1mm Abstand zum Draht zu fahren.
Abschließend werden dann die langen Ausleger eingekürzt und der ganze Drahtverhau angemalt. Farbe von Sommerfeldt soll heute eintrudeln.
Moin, genaugenommen hängen die ersten beiden Kettenwerke :-).
Das Lichtraumprofil des Tunnels lässt Oberleitung nicht wirklich zu. Das Tragseil wird an einem Stück Gleisprofil am Tunnelportal verankert und der Fahrdraht wird „durch die Tunneldecke“ über eine Feder an der gleiche Stelle fixiert. Natürlich später durch Buschwerk getarnt.
Festpunkte am Tunnel
Und so sieht das denn aus.
E41 unter Draht
Sagte ich schon, dass die Löterei freihändig über der Anlage genauso Mist ist, wie die Aussagen von Vance auf der msc gestern.
Moin noch mal, die Testfahrten mit Silberlingen und Mitteleinstiegswagen verliefen erfolgreich. Teils knapp, aber ohne Kontakt mit den Oberleitungsmasten.
Zur Abwechselung die gerade eingetroffenen Mikro-Rfid Tags ausprobiert. Wie geschrieben, sind die Dinger 3×3 mm „groß“ und ca. 1 mm dick. Ich hatte ehrlich gesagt, wenig Hoffnung. Aber soll ich sagen: Es funktioniert, allerdings musste ich die Handyhülle abnehmen um dicht genug ranzukommen.
Gr 20 im Beladevorgang am Kai 1 vor dem Lagerhaus
Ohne Lupe sehe ich das Ding jedenfalls nicht. Nach Vergrößerung des Anschriftenbereichs kann man es am Umriss erkennen, aber auch nur, weil das Substrat weiß ist und die Ränder noch nicht eingefärbt sind.
Blow-Up
Und nach dem Lesen per NFC und 1x klicken weiß man Bescheid, was es mit dem Wagen auf sich hat.
Das steckt im Zettelkasten
Der Wagen kam also leer (von irgendwo) und soll nach der Beladung mit Baumaterial (das zuvor wohl per Schiff gekommen war) zum Rangierbahnhof IM abgefahren werden.
Den Chip kann man natürlich auch irgendwo auf dem Dach anbringen, etwas farblich behandeln und dann geht das Auslesen ganz locker von der Hand.
Mal sehen. Jetzt weiter mit Oberleitungsbau.
Nachtrag:
So könnte die Anzeige aufm Smartphone auch aussehen
der erste Bauabschnitt ist getan, die Masten sind gesetzt und ausgerichtet.
Zuvor mussten aber die 3 Mittelmasten im Bahnsteigbereich auf den Gleisabstand angepasst werden.
Sonderausleger gibt es bei Sommerfeldt nicht, also abkneifen und Löten.
Ich baue übrigens nach der Bauform Re75, d.h. einfache Kettenwerke ohne Stützrohre und Seitenhalter. Abgespannt wird nur der Fahrdraht, während das Tragseil nur an Festpunkten endet. Sichtbar wird das nur am Gittermast bei der Drehscheibe.
Erster Mast vor Tunnel Richtung SteinbrockGittermast mit Ausleger und Spannwerk/Festpunkt sowie Mast mit Doppelausleger an EinfahrtweicheDie ersten beiden MittelmastenDer letzte Mittelmast vor der Überführung
Bevor ich mich an die Kettenwerke mache, stehen ausgiebige Testfahrten auf dem Programm. Einige Maste sind nur knapp profilfrei und ich hoffe, dass meine Silberlinge nicht an den Masten hängen bleiben.
Moin, die Teile für den Bau der Oberleitung in Bad Großenfels sind da. Es kann also losgehen mit dem setzen der Masten.
Alles von Sommerfeldt
Ich war in der Wartezeit aber nicht ganz untätig und mich mal wieder mit meinem „Lieblingsthema“ Wagenkarten und Frachtzetteln beschäftigt. Konkret habe ich meine vor ziemlich genau neun (!) Jahren unter Planung/Betriebliches dokumentierte Idee „Der Güterverkehr wird mit Hilfe von Wagenkarten und Frachtzetteln durchgeführt. Aktuell (März 2016) experimentiere ich mit der Speicherung der Frachtzettel in Rfid-Tags, die direkt in bzw. an den Güterwagen mitgeführt werden. Speicherung und Auslesen erfolgen über NFC, was von jedem halbwegs aktuellen Smartphone oder Tablet unterstützt wird. Mal sehen.“ wieder hochgegrabbelt und für eine Machbarkeitsstudie als Prototyp implementiert:
3 Wagen mit ihren Zetteln in Höhenseen
Ich besitze etwa 30 Güterwagen, für die jeweils mindestens eine Kombination von Wagenkarte und Frachtzettel existiert. Ziemlich primitiv und für beinharte Betriebsbahner auch wenig vorbildnah. Funktioniert für mich und fallweise einem Mitspieler ausreichend genug. Wenn nur nicht diese blöde Zettelwirtschaft wäre…
Ich war in meinem ganz frühen Leben mal ein anerkannt guter Programmierer, aber genau das wollte ich für diese Studie nicht unter Beweis stellen und wäre wohl auch dumm gelaufen. Also geschaut was mit Bordmitteln so geht:
Material: Ein paar Rfid-Tags (rund 25 mm, 144 Byte) aus meinen ersten Versuchen im Jahr 2016, ein iPhone 8 und diese Website. Das wars schon.
6 Waggons müssen für die Studie herhalten, u.a. die 3 aus dem Bild oben. Bei den geschlossenen Wagen wurde das Rfid-Tag einfach von innen unter das Dach geklebt, beim Silowagen zwischen die beiden Silos geklemmt und beim offenen Kohlenwagen provisorisch an die Innenseite einer Wand gepappt.
Die Website bekam unter dem Top „Betrieb“ den zusätzlichen Menüpunkt „Meine Güterwagen“ mit Links auf jeweils eine untergeordnete Seite pro Güterwagen. Auf diesen Güterwagen-Homepages 🙂 steht jetzt im Prinzip das Gleiche, was auch auf den Zetteln steht. Könnte man auch schick machen, wenn man wollte.
Das iPhones 8 kommt mit eingebautem Rfid-Leser und kann die Tags mit Hilfe einer App auch schreiben. Einmalig habe ich nun für jeden Güterwagen seine url auf den Rfid-Tag geschrieben. Easy-peasy.
Ktmm 65 ist bereit zur Beladung mit Getreide
Steht nun ein so präparierter Wagen irgendwo auf der Anlage rum, halte ich das iPhone einfach in die Nähe des Tags, woraufhin ein Link zu der Wagenseite des Wagens aufpoppt. Den anklicken und voila, weiß ich was es mit diesem Wagen auf sich hat. Ganz ohne Papier :-).
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Kombinierte Wagen/Frachtkarte
In diesem Fall kam der Ktmm 65 leer von Immburg Güterbahnhof nach Höhenseen und wurde zur Beladung mit Getreide an die Silos des Hafens gestellt (siehe Bild links). Da er sich offensichtlich in Beladung befindet, muss er anschließend mit der nächsten Übergabe zurück nach Immburg.
Für das etwas angestaubte iPhone 8 muss man vor dem lesen eines Tags noch einmal hochwischen und den NFC-Leser aktivieren. Beim iPhone 12 meiner Holden geht das automatisch. Außerdem kann man damit auch schicke Automatisierungen einrichten. Könnte also teuer werden…
Soweit erst mal für heute, Masten setzen ist angesagt. Johann
Moin, wie geschrieben, sollen die beiden Durchfahrtgleise 2 und 3 mit Oberleitung ausgestattet werden. Um der Sache möglichst vorbildgerecht zu werden, können da nicht einfach ein paar Masten aufgestellt werden und gut ist.
Anhand der sehr detaillierten Dokumentationen von Wenz und anwenden des Lehrensets dieses Herstellers ist jetzt dieser Plan rausgekommen. Klick ins Bild für sehr groß.
Planung der Oberleitung in Bad Großenfels
Einmessen der ersten Weiche
Die Abkürzungen an den Masten entsprechen der Wenz-Nomenklatur. Links ein Foto der Lehre, mit der ich die Eingangsweiche eingemessen habe. Von oben nach unten: A = Außen B = Parallelführung zu A L = Parallelführung zu M M = Mitte N = Parallelführung zu M H = Parallelführung zu I (hier nach Gleis 2) I = Innen (hier nach Gleis 1) Mast
Zum Glück muss nur eine Weiche mit Oberleitung versehen werden :-). Die Gleisverbindung 2/3 ist nur für Rangierzwecke.
Mal sehen was daraus tatsächlich wird.
Viele Grüße, Johann
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